Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Luftangriffe auf Iran gestartet. Zuvor waren bei einem iranischen Angriff in Jordanien zwei US-Soldaten getötet worden, ein weiterer wird vermisst.
Nach dem Tod zweier seiner Soldaten hat das US-Militär neue Luftangriffe gegen Iran gemeldet. Das zuständige Regionalkommando CENTCOM teilte auf X mit, dass die Angriffe darauf abzielten, die iranische Revolutionsgarde „umgehend zu bestrafen“. Zudem sollten die Fähigkeiten Irans weiter geschwächt werden, „die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen“.
Raketenschläge wurden etwa nahe der Insel Gheschm im Persischen Golf gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von mindestens sechs Raketen, die in Gebieten am Rande der Insel eingeschlagen seien.
Soldaten in Jordanien getötet
Zuvor hatten die USA erstmals seit den Anfangstagen des Kriegs wieder tote Soldaten nach iranischem Beschuss gemeldet. Sie waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst.
Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Damit dürfte der Druck auf US-Präsident Donald Trump weiter steigen.
Iran hatte zudem am Samstag erklärt, das Rahmenabkommen mit den USA habe keinen Bestand mehr. „Leider haben die Amerikaner mit ihren aggressiven Maßnahmen gegen ihre Verpflichtungen aus der Absichtserklärung von Islamabad verstoßen“, zitierte Fars Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi. Das sei der Grund gewesen, warum auch Iran sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden fühle.
