Die USA haben erneut Iran attackiert. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Landes weiter zu schwächen. Irans Revolutionsgarde meldet Angriffe auf Bahrain und Explosionen auf zwei Öltankern.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die siebte Nacht in Folge Ziele in Iran attackiert. Die Angriffe seien um 15 Uhr US-Ostküstenzeit (21 Uhr MESZ) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen, hieß es.
Das iranische Staatsfernsehen berichtete von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Auch bei den neuen Angriffen seien Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen worden. Irans UN-Botschafter erklärte daraufhin, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar.
Iran meldet Explosionen auf Öltankern
Die iranische Revolutionsgarde erklären der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätte im Gegenzug mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört.
Auch sollen in der Straße von Hormus zwei Öltanker auf Minen aufgefahren und „explodiert“ seien. Angaben zur Länderzugehörigkeit der Schiffe oder zu möglichen Opfern machte die Revolutionsgarde zunächst nicht. Das US-Regionalkommando CENTCOM widersprach der Darstellung.
Ein Ende des Iran-Kriegs ist derzeit nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump hatte damit gedroht, den Druck auf Iran zu erhöhen, weil dieser die Schifffahrt in der Straße von Hormus behindert. Iran feuerte Raketen auf mit den USA verbündete Staaten im Nahen Osten, darunter Katar und Kuwait.
