Große Vogesen-Show
Tour-Gigant Pogacar lässt alle stehen, Lipowitz verliert
Tadej Pogacar macht bei der Tour de France mit der Konkurrenz, was er will. Der Seriensieger gewinnt auch die 14. Etappe, auf der es erstmals in die Vogesen geht. Deutschlands Tourhoffnung Florian Lipowitz verliert wertvolle Zeit.
Rad-Superstar Tadej Pogacar hat seine Vormachtstellung bei der Tour de France erneut untermauert. Der viermalige Gesamtsieger aus Slowenien (UAE Emirates-XRG) gewann die 14. Etappe nach Le Markstein in den Vogesen im Solo und baute im Gelben Trikot die Gesamtführung aus. Für Pogacar war es bereits der vierte Tageserfolg bei der 113. Frankreich-Rundfahrt und der 25. seiner Karriere.
In Le Markstein hatte Pogacar bereits bei der Tour 2023 triumphiert. Das Gelbe Trikot trug damals der Däne Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike), der am Samstag Vierter wurde. Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz, der zwischenzeitlich in die Offensive gegangen war, wurde letztlich Siebter und verlor wertvolle Zeit vor allem gegen den Mexikaner Isaac Del Toro und den französischen Senkrechtstarter Paul Seixas im Kampf ums Podium.
Die Strecke der 15. Etappe am Sonntag führt südwärts und erreicht die französischen Alpen. Für Lipowitz und Co. heißt das erneut: Es wird geklettert. Fast 4000 Höhenmeter liegen auf den 183,9 km zwischen Champagnole und dem Plateau de Solaison. Der Schlussanstieg ist 11,3 Kilometer lang und im Schnitt neun Prozent steil.
Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid
