Trump will Wiederholung
Bericht: FIFA katapultiert WM-Einnahmen in ganz neue Sphäre
19.07.2026 | 03:29 Uhr
Die WM 2026 ist für die FIFA finanziell offenbar ein riesiger Erfolg. Die selbstgesteckten Ziele kann der Verband mit Gianni Infantino an der Spitze offenbar deutlich übertreffen.
Die FIFA wird für die diesjährige Weltmeisterschaft offenbar einen Rekordumsatz von 15 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Die Mitgliedsverbände des Fußball-Weltverbandes seien am Samstag über diese Entwicklung informiert worden, berichtet „The Guardian“.
Die FIFA würde damit die selbstgesteckten Umsatzziele für den WM-Zyklus (2023 – 2026) deutlich übertreffen. Der Weltverband hatte vor dem Turnier in Kanada, Mexiko und den USA seine Erwartungen mit 13 Milliarden Dollar Umsatz beziffert.
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Auch diese Größenordnung hätte bereits eine deutliche Steigerung zu den letzten WM-Turnieren bedeutet. Im Zyklus zur Weltmeisterschaft in Katar (2019 – 2022) hatte die FIFA Einnahmen von knapp unter acht Milliarden Dollar ausgewiesen.
Beim XXL-Turnier mit insgesamt 104 Partien sind die TV-Übertragungsrechte der größte Einzelposten. Diese bringen alleine rund 4,3 Milliarden Dollar.
Bei der Weltmeisterschaft sorgte aber offenbar ein anderer Bereich für die heftige Übererfüllung des FIFA-Plans. Denn vor allem die Bereiche Hospitality und Ticketverkauf, insbesondere über den mit hohen Preisen verbundenen Zweitmarkt für Tickets, sollen für einen erheblichen Teil des Anstiegs verantwortlich sein, berichtet „The Guardian“ unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.
Auf dem Zweitmarkt mit teils exorbitanten Preisen profitiert die FIFA zusätzlich noch einmal. Sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer erhält sie 15 Prozent des Ticketpreises.
Die lukrative Einnahmesituation für die FIFA durch das Turnier in den USA könnte auch dazu beitragen, dass das Turnier womöglich in nicht allzu ferner Zukunft wieder dort stattfindet. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erst für einen solchen Schritt gegenüber FIFA-Chef Gianni Infantino geworben. „Ihr solltet euch wieder für die Vereinigten Staaten von Amerika entscheiden“, sagte der US-Staatschef. „Dieses Mal lassen wir Kanada und Mexiko außen vor.“
Verwendete Quellen: ntv.de, lme
